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Beispiele Korrekte Sprache

Deutungsrahmen (Framing): ‚Kinderpornografie‘ & ‚Rassenunruhen‘

Bei Sagen und Meinen sind zwei neue Begriffe hinzugekommen:

Sagen & Meinen – Der Sprachcheck

Viel zu oft setzen sich fragwürdige Begriffe und Euphemismen in Medien fest, zum Beispiel… 

(deutschlandfunk.de)
  1. ‚Rassenunruhen‘: Folge 5: „Rassenunruhen“ – ein „grundfalscher“ Begriff (deutschlandfunk.de)
  2. ‚Kinderpornografie‘: Folge 6: „Kinderpornographie“ – kein Porno, sondern Missbrauch (deutschlandfunk.de)

Featured Image: by Alexandra on Unsplash

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Korrekte Sprache

Sagen & Meinen

Der Deutschlandfunk hat einen Sprachcheck:

„Die neue Rubrik bei @mediasres hinterfragt solche Begriffe. Wir erklären, welche Absicht damit verbunden sein kann und welche sprachlichen Alternativen es gibt. Kurz und knapp zeigen wir auf, worin der Unterschied zwischen Sagen und Meinen besteht.“

(dlf.de)

Bis jetzt mit dabei sind die Formulierungen: ‚Lockdown‘, ‚Autoprämie‘, ‚Infizierte‘ und ‚Verschwörungstheorie‘ (03.06.2020).

Wichtige Konzepte zum Thema ‚was Wörter tun‘ (de.wikipedia.org):

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Inklusive Sprache Korrekte Sprache

Sprache & Sprechen in den Medien

In der @mediasres-Sendung vom Montag, dem 1. Juni 2020, ging es um Sprache und das Sprechen in den Medien; und auch um die Verwendung einer inklusiven und fairen Sprache durch die Vermeidung des generischen Maskulinums (‚Gendern‘):

Und die mittlerweile vom generischen Maskulinum fast freien Best-Practice-Nachrichten auf Deutschlandfunk Nova?

Die wurden nicht erwähnt…. 🙂

Weitere Themen waren:

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Korrekte Sprache

Verschwörungstheorien sind Ideologien von Verschwörungen

Nachdem ich zahlreiche Podcasts gehört habe, passe ich meine Schlagwörter und meine Sprache meinem neuen Erkenntnisstand an: aus ‚verschwörungstheorien‘ mache ich ‚verschwörungsideologien‘, nein, noch besser: ‚ideologien von verschwörungen‘.

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Signalwort: der ‚gesunde Menschenverstand‘

Wer kennt ihn nicht, den ‚gesunden Menschenverstand‘?

„Bekanntlich wird der Krieg gegen die Intelligenz stets im Namen des gesunden Menschenverstands geführt“, schreibt Roland Barthes Mitte der 50er-Jahre in den „Mythen des Alltags“. (deutschlandfunkkultur.de)

In der Deutschlandfunk Kultur Sein und Streit Hörsendung vom 19.01.2020:

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Beispiele Inklusive Sprache Korrekte Sprache

Deutschlandfunk Nova: inklusive und korrekte Nachrichten

Es tut sich etwas: Demonstrierende, Forschende, Expertinnen und Experten, Ermittelnde, Kritikerinnen und Kritiker…

Die 13-Uhr-Nachrichten auf Deutschlandfunk Nova waren inklusiv und korrekt und ich hatte nichts zu meckern…. .-) Bravo!

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Inklusive Sprache Korrekte Sprache

genderleicht.de

Schon etwas länger online:

Gemacht vom Journalistinnenbund e.V.

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Beispiele Korrekte Sprache

Herkunft Ja oder Nein: das war die Frage

Im @mediasres-Podcast vom 30.07.2019 ging es um genau diese Frage:

Wie ich es auch in meinen eBook tue, bezieht sich Bascha Mika auf Ziffer 12.1 des ‚Pressekodex‘ vom Deutschen Presserat:

Eine Nennung von Herkunft und/oder Nationalität einer straftatbegehenden Person müsste also mit Bezug zu dem besprochenem Fall und zum jetzigen Zeitpunkt mit einem ‚Nein‘ zu beantworten sein.

Aber: Originalton Bascha Mika:

Inzwischen ist es aber so, dass in der Hinsicht alle Dämme gebrochen sind. Also hier in diesem Fall ist es noch etwas Besonderes. Man hätte sozusagen den ethnischen Hintergrund des Täters kaum unter der Decke halten können – wenn ich das mal so sagen darf –, wenn man das denn gewollt hätte, denn es gab ja sehr viele Augenzeugen, die natürlich auch darüber berichtet haben. Und die Polizei gibt eben die Herkunft des Täters auch an, also hat sie gestern sofort angegeben. Und dadurch entsteht natürlich eine Gemengelage, wo es auch seriösen Medien eher zum Vorwurf gemacht wird, so nach dem Motto: Sie unterdrücken Informationen, wenn sie nicht sagen, das war ein Schwarzer und der kam aus Eritrea.

Meine Meinung:

Einen traurigen Stand der Dinge offenbart Bascha Mika hier.

Seit wann muss (’natürlich‘?!) die Frankfurter Rundschau die Meldungen der Polizei unkritisch übernehmen? Die fehlende Sensibilität und das fehlende Wissen über das Funktionieren von Sprache aufseiten der Polizei (‚denn sie wissen nicht was sie tun/sagen‘) ist keine Entschuldigung für (presse-) ethische, „seriöse(?!)“ Verantwortung.

Die Frankfurter Rundschau weiß anscheinend nicht, was sie tut!

Und dieses sprachliche und gedankliche Durcheinander macht mich ganz wirr im Kopf.

Sind ethnische Herkunft und Nationalität das Gleiche? Sind alle Menschen aus Eritrea Schwarze?

Uiuiui!

Und dadurch entsteht natürlich eine Gemengelage, wo es auch seriösen Medien eher zum Vorwurf gemacht wird, so nach dem Motto: Sie unterdrücken Informationen, wenn sie nicht sagen, das war ein Schwarzer und der kam aus Eritrea.

Natürlich? Die ‚Gemengelage‘ ist gemacht von Menschen für Menschen. Und das verwaschene sprachliche Gemengelage von Neugier, Kategorisierung und Markierung von Nationalität und Hautfarbe ist eine menschengemachte Gefahr für unsere Denkmuster.

Und dann noch das Schlusswort vom Deutschlandfunk:

Äußerungen unserer Gesprächspartner geben deren eigene Auffassungen wieder.

Und Gesprächspartnerinnen? Geben die die Meinung des Deutschlandfunks wieder?

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SEO & Algorithmen & Ungleichbehandlung

Ein spannender Artikel auf t3n über die Ungleichbehandlung aufgrund des Geschlechts, den wir durch unsere Sprache produzieren und der sich in den Suchergebnissen bei Google widerspiegelt:

Der Artikel hat mich sogar zu einem frühmorgendlichen Kommentar hingerissen:

Screenshot vom Komentar
Screenshot von t3n.de (31.07.2019)

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Korrekte Sprache

Politisch korrekte Sprache & Meinungsfreiheit

Noch ein Hörtipp aus Deutschlandfunk Nova’s Hörsaal: